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FOCUS EMPFEHLUNG 2018 — Orthopäde/Unfallchirurg — Hochtaunuskreis
Ihr Orthopäde in Königstein und Oberursel im Taunus

Meniskuschirurgie

Eingriffe bei Menisukusrissen

Der Meniskus ist ein halbmondförmiger Knorpelring zwischen Ober- und Unterschenkel und stellt einen wichtigen Puffer und Stabilisator des Kniegelenkes dar. Es gibt einen Innen- und einen Außenmeniskus.

Der Riss des Meniskus ist eine der häufigsten Verletzungen des Kniegelenkes. Man unterscheidet unfallbedingte (traumatische) Risse von verschleißbedingten (degenerativen) Rissen. Ein einmal eingerissener Meniskus kann von selbst nicht wieder verheilen. Nicht jeder Riss des Meniskus muss aber symptomatisch sein.

Konservativ können die Beschwerden gelindert, der Meniskus aber nicht geheilt werden. Mit Hilfe von Schonung und Kühlung des Gelenkes, Belastungsreduktion und Einnahme antientzündlicher Medikamente können die Schmerzen gelindert werden. Nach Absetzen der Medikamente und Belastungssteigerung kehren sie jedoch oftmals wieder.

Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden muss über eine minimal-invasive (arthroskopische) Operation nachgedacht werden.

Meniskusnaht

Bei speziellen Rissformen (vorwiegend sog. „Korbhenkelrissen“) ist es möglich den Meniskus mittels Naht zu erhalten.

Bei speziellen Rissformen kann eine Naht des Meniskus erfolgen. Diese ist sinnvoll bei Rissen in der durchbluteten Zone des Meniskus und ist in der Regel jüngeren Patienten vorbehalten. Durch eine Naht kann der Meniskus erhalten werden, was das Risiko einer Entwicklung von Knorpelschäden verringert. Für die arthroskopische Meniskusnaht wurden Fixationssysteme entwickelt, die selbst auflösend sind und nicht wieder entfernt werden müssen.

Die Nachbehandlung nach einer Meniskusnaht dauert länger als nach einer Meniskusteilentfernung. Durch Teilbelastung und Limitierung des Bewegungsumfanges durch eine Schiene für ca. 6 Wochen, soll die Naht geschützt werden, bis die Heilung abgeschlossen ist. Erst danach können Belastung und Bewegungsumfang gesteigert werden.